Parasitenüberwachungsprogramm BGK

Wer gezielt gegen Parasiten vorgeht und nur nach vorangegangener Kotuntersuchung entwurmt, kann Entwurmungsmittel zielgerichtet einsetzen und damit Resistenzbildungen vorbeugen. Das Parasiten-Überwachungsprogramm des BGK ist hierfür ein geeignetes Instrument. Es steht allen BGK-Mitgliedern zur Verfügung. Damit für jeden Betrieb das geeignete Programm eingesetzt werden kann, stehen für Schaf-, Milchschaf-, Ziegen- und Neuweltkamelidenhaltungen drei verschiedene Varianten zur Verfügung, welche 5, 10 oder 15 Proben beinhalten. Für Hirschbetriebe mit wenig Parasitenproblemen wird zusätzlich ein reduziertes Programm mit 2 Kotproben angeboten.

 

Während der Vegetationsperiode werden regelmässig Sammelkotproben (Kot von ca. 5 Tieren) untersucht.
Damit kann eine aussagekräftige Übersicht über den Verwurmungsgrad der gesamten Herde oder der untersuchten Gruppen gewonnen werden.

Probenerhebung:

Es ist sinnvoll, die Jung- und Alttiere in Gruppen einzuteilen und getrennt zu untersuchen. So können Entwurmungen je nach Altersklasse und Tierart gezielt vorgenommen werden.

 

Entwurmung:

Entwurmt werden Tiere nur dann, wenn dies aufgrund der im Labor ermittelten Eizahl im Kot erforderlich ist. Auf diese Weise können die Tiere behandelt werden, bevor sie von aussen sichtbare Verwurmungsanzeichen zeigen oder Leistungseinbussen zu verzeichnen sind.


 

Link zum Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer BGK